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Kalorien tracken ohne Stress: Gewohntes in 2 Taps

· 5 Minuten Lesezeit

Die meisten Mahlzeiten hast du schon einmal gegessen. Das ist der ganze Trick. Was du kennst, steht in zwei Taps im Tagebuch. Was neu ist, braucht ein paar Taps mehr. Hier steht, wie das in zweitaps aussieht und wo die Grenze liegt.

Hinzufügen-Bildschirm mit der Zuletzt-Liste direkt unter dem Suchfeld
„Zuletzt“ geht unter dem Plus auf. Der zweite Tap, und der Eintrag ist drin.

Nicht die Zahl ist das Problem, sondern der Weg dorthin.

Wer ein Tagebuch führt, will am Abend eine Zahl sehen und wissen, wo sie herkommt. Das ist nicht viel verlangt. Der Weg dorthin ist in vielen Apps trotzdem lang. App öffnen, Mahlzeit wählen, Suchfeld antippen, Begriff eintippen, aus zwanzig Treffern den richtigen finden, Treffer antippen, Portion wählen, Einheit umstellen, speichern, Pop-up wegtippen.

Zehn Schritte für einen Joghurt. Das geht ein paar Tage gut. Dann fällt der Kaffee weg, dann der Snack, dann der ganze Tag. Das Tagebuch bekommt Lücken und sagt dann nichts mehr.

Die Rezensionen der großen Apps handeln genau davon. Nicht von der Datenbank, sondern von dem, was sich vor das Eintragen schiebt.

Zwei Taps verkürzen die Suche nicht. Sie lassen sie weg.

So geht das in zweitaps.

Die meisten essen im Alltag oft dasselbe. Morgens die Haferflocken, mittags eines von vier Gerichten aus der Kantine, abends Brot mit irgendetwas, dazwischen der Apfel, der Riegel, der Hafer-Drink im Kaffee. Wer schon einmal Kalorien gezählt hat, kennt das. Der Großteil der Einträge wiederholt sich.

Wenn das so ist, sollte die App das Wiederholen zum Hauptweg machen und die Suche zum Nebenweg. In zweitaps sieht das so aus. Das Plus auf dem Heute-Bildschirm ist der erste Tap. Das Lebensmittel aus „Zuletzt“, das direkt darunter aufgeht, ist der zweite. Der Eintrag landet mit der Menge vom letzten Mal im Tagebuch, die Tageszahl rechnet mit, fertig. Keine Bestätigung, kein Zwischenbildschirm. App zu.

Wenn die Menge heute anders ist, tippst du den Eintrag an, änderst die Gramm und speicherst. Das ist ein Tap mehr, kein neuer Weg.

Das dauert etwa so lange wie das Entsperren des Handys. Weil es so kurz ist, machst du es auch für den Kaffee. Und für den zweiten.

Warum „Zuletzt“ vor der Suche steht.

Eine gute Suche ist wichtig. Sie hat nur einen eingebauten Haken. Sie beginnt jedes Mal bei null. Du tippst „Hafer“ und bekommst Haferflocken, Haferdrink, Haferkekse, Haferbrei von fünf Marken. Du liest, vergleichst, wählst aus. Jedes Mal aufs Neue, auch wenn du seit drei Monaten dieselben Haferflocken isst.

„Zuletzt“ beginnt bei dem, was du gestern eingetragen hast. Die Liste enthält keine fünf Marken, sondern deine eine. Die Menge steht schon drin. Die Liste besteht nur aus deinen Einträgen, nicht aus einer Datenbank mit Millionen Produkten, und passt deshalb jeden Tag ein bisschen besser zu dir.

Die Liste ist keine Favoritenliste, die du pflegen musst. Du legst nichts an und sortierst nichts. Sie füllt sich von selbst mit dem, was du einträgst, und was du lange nicht hattest, rutscht nach unten.

Deshalb zeigt zweitaps diese Liste direkt unter dem Plus, sortiert nach dem, was du zuletzt eingetragen hast. Wer die App öffnet, sieht zuerst die Dinge, die er gerade wahrscheinlich eintragen will. Suche, Barcode und Kamera stehen darüber. Sie sind die Ausnahme, nicht der Alltag.

Neues braucht ein paar Taps mehr.

Zwei Taps gelten für alles, was schon einmal drin war. Wenn du etwas isst, das du noch nie eingetragen hast, gibt es drei Wege, und alle brauchen etwas mehr.

  • Suche. „hafer“ eintippen, den Treffer antippen, Menge prüfen oder ändern, hinzufügen. Meist vier bis fünf Taps.
  • Barcode. Kamera auf die Packung halten, Menge prüfen, hinzufügen. Drei bis vier Taps, dafür das Produkt von der Packung.
  • Foto vom Teller. Auslösen, die Schätzung ansehen, Gramm ändern, wenn sie danebenliegt, hinzufügen. Ebenfalls drei bis vier Taps.

Suche und Barcode fragen bei Open Food Facts nach, einer offenen Datenbank mit deutschen Produkten und Supermarkt-Marken. Jedes neue Lebensmittel, das du einmal auf einem dieser Wege einträgst, steht danach unter „Zuletzt“. Der Aufwand fällt nur beim ersten Mal an. Nach einer Woche ist die Liste voll mit deinen üblichen Sachen, und die Suche wird zur Ausnahme.

Mengen gibst du in Gramm an. Bei den Treffern steht „39 kcal / 100 g“, darunter eine Schnellwahl für 50, 100, 150 und 200 Gramm und ein Feld für jede andere Zahl. Keine Portionen, keine Unzen, keine Tassen.

Ein Tag damit.

Morgens Haferflocken mit Hafer-Drink. Plus, Haferflocken, Plus, Hafer-Drink. Vier Taps für zwei Einträge, weil beide unter „Zuletzt“ stehen. Mittags in der Kantine etwas Neues, ein Curry mit Reis. Kamera, Foto, kurzer Blick auf die Schätzung, Gramm angepasst, hinzufügen. Das Curry steht ab jetzt unter „Zuletzt“. Wenn es das nächste Woche wieder gibt, sind es zwei Taps. Nachmittags der Apfel, zwei Taps. Abends Brot mit Käse und Gurke, das hattest du gestern schon, zwei Taps.

Am Abend steht die Zahl da. Du hast vielleicht eine Minute mit der App verbracht, verteilt über den Tag. In keinem Moment hat die App etwas von dir gewollt.

Ohne Serie geht das auch.

Viele Apps halten das Eintragen mit Serien und Belohnungen am Laufen. Wir glauben, das verwechselt Ursache und Wirkung. Wenn das Eintragen kurz ist, braucht es keinen Druck von außen. Wenn es lang ist, hilft auch kein Diamant.

zweitaps hat deshalb keine Serie, die reißen kann, und keine Benachrichtigung, die dich ans Essen erinnert. Wenn du einen Tag nichts einträgst, ist das eine Lücke, kein Bruch. Am nächsten Tag ist alles wie vorher. „Zuletzt“ ist noch da, dein Ziel ist noch da, deine Einträge sind noch da, auf deinem Handy.

Wenn du so ein Tagebuch willst, fang im Browser an. Ohne Konto bleiben die Einträge auf dem Handy, mit Konto sind sie auf allen Geräten.

Häufige Fragen

Was heißt Kalorien tracken in zwei Taps?

Erster Tap auf das Plus, zweiter Tap auf ein Lebensmittel unter „Zuletzt“. Der Eintrag landet mit der Menge vom letzten Mal im Tagebuch, die Tageszahl rechnet mit. Kein Zwischenbildschirm, kein Pop-up. Das gilt für alles, was du schon einmal eingetragen hast.

Was passiert, wenn ich etwas Neues esse, das nicht unter „Zuletzt“ steht?

Dann suchst du es, hältst die Kamera auf den Barcode oder machst ein Foto vom Teller. Das braucht drei bis fünf Taps. Danach steht das Lebensmittel unter „Zuletzt“ und ist beim nächsten Mal in zwei Taps drin.

Kann ich in zweitaps Mengen in Gramm eingeben?

Ja. Jeder Treffer zeigt kcal pro 100 g, darunter eine Schnellwahl für 50, 100, 150 und 200 g und ein Feld für jede andere Zahl. Keine Portionen, keine Unzen.

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